ID-Labor GmbH

Logo

Start

ID-Labor

Testprinzip

Ablauf

Sicherheit

Antworten

Preisliste

Testunterlagen

Kontakt

Beratung

Impressum

 

Nicht immer ist es möglich, von allen Beteiligten für einen Vaterschaftstest oder eine Verwandtschaftsanalyse Mundschleimhautabstriche (Speichelproben) zu gewinnen. Nach Rücksprache und gegen eine geringe Kostenpauschale, die pro Analyseversuch erhoben wird und dem erhöhten Laboraufwand Rechnung trägt, bearbeiten wir daher auch alternatives Probenmaterial.

Grundsätzlich sind Materialien, an denen sich Zellen mit Zellkern befinden, für eine DNA-Analyse geeignet. Es ist nicht nötig, von allen Beteiligten gleiches Probenmaterial zu gewinnen. Da sich in jeder Zelle des Körpers die gleiche Erbinformation (DNA) befindet, können alle Probenmaterialien miteinander verglichen werden.

Folgendes Material kann für eine DNA-Analyse alternativ zu Wangenabstrichen geeignet sein, im Einzelfall ist es jedoch möglich, dass an den eingesandten Spurenträgern nicht genügend Material anhaftet oder enthalten ist:

  • EDTA-Blut, getrocknetes Blut (z.B. an einem Pflaster),
  • ärztlich entnommene Gewebeproben (zu diagnostischen oder pathologischen Zwecken),
  • Nabelschnurrest,
  • beschneuztes Taschentuch (am besten Papiertaschentuch),
  • Rasierabfall aus elektrischem Rasierer,
  • Zahnbürste,
  • Milchzahn,
  • zerkauter Kaugummi (ohne Farbstoff und Zucker),
  • Zigarettenkippen,
  • Handschuhe mit Innenfutter,
  • Schnuller,
  • Beißringe oder ähnliches Spielzeug,
  • benutztes Trinkgefäß (Glas, Tasse, etc),
  • Strohhalm, Eisstiel,
  • Besteck (z.B. Löffel),
  • Fingernägel,
  • Haare mit Haarwurzeln - dazu müssen die Haare (mind. 6) jedoch ausgerissen werden, was als Körperverletzung gewertet werden kann,
  • ausgefallene und/oder abgeschnittene Haare,
  • Haare aus Bürsten (Bürste darf ausschließlich von einer Person benutzt worden sein!),
  • angeleckte Briefumschläge oder Briefmarken.

Von Seiten des Einsenders ist sicherzustellen, dass sich an den Spurenträgern tatsächlich nur Material der Testperson befindet.

Papierumschläge sind für die Verpackung der Proben am besten geeignet, da die Aufbewahrung in Plastiktüten häufig dazu führt, dass Proben unbrauchbar werden.

Vermeiden Sie es, das Material zu berühren, da es hierdurch zu Verunreinigungen kommen kann.

Bitte beachten Sie, dass wir die Spurenträger (Glas, Besteck, etc.) nicht wieder zurücksenden können.

Folgendes Material ist nicht für eine DNA-Analyse geeignet:

  • Windeln (aus ihnen können lediglich die Überreste der Ernährung analysiert werden),
  • Hygieneartikel (Monatsbinden, Kondome, etc., da diese chemisch behandelt sind),
  • Schmuck.

 

 


top